Unser Pfarrer & Seelsorger

MAG. ERNST STEINDL STELLT SICH VOR

Sprechstunde

nach persönlicher Vereinbarung

Freitag 9.00 bis 10.00 Uhr

Einzelgespräche, Beicht- und Begleitungsgespräche, Einzel-Team- bzw. Gruppensuperversion, Atemtraining

Geboren bin ich am 11. November 1967 in Stockerau als vierter Sohn eines Landwirteehepaars aus Harmannsdorf-Rückersdorf im Bezirk Korneuburg, wo ich meine Kindheit verbrachte. In Hollabrunn war ich im Seminar, wo ich Mag. Franz Ofenböck kennenlernte, der in der Abschlussklasse unser Spiritual wurde, und im humanistischen Zweig des BG Hollabrunn, wo ich 1985 maturierte. Das darauffolgende Theologiestudium absolvierte ich in Wien und Tübingen, 1993 wurde ich zum Priester geweiht. Während meiner Ausbildung und priesterlichen Tätigkeit lernte ich unterschiedliche pastorale  Situationen in allen drei Vikariaten der Erzdiözese Wien kennen: in den Pfarren Am Schüttel Wien II., Perchtoldsdorf, Poysdorf und Umgebung, dann als Jugendseelsorger für das Vikariat Nord und für ein Jahr zusätzlich als Aushilfe in Großrußbach, schließlich siebzehn Jahre lang in den Pfarren Wilfersdorf, Kettlasbrunn und Bullendorf, über zwei Perioden auch als Dechant des Dekanates Mistelbach-Pirawarth.

Die vergangenen Monate habe ich ein Studienjahr in Rom verbracht, um mich in mehrfacher Weise weiterzubilden. Waren es in der Zeit im Priesterseminar und an der Uni Wien vor allem Philosophie, Bibel und Liturgie, die ich intensiver studierte, wählte ich für das Jahr an der Gregoriana in Rom das Fach Spiritualität und konnte insbesondere die Person, die geistlichen Quellen und die Mystik des Ignatius von Loyola kennenlernen. Längere Zeit hindurch war ich im vikariatlichen Fachausschuss Gemeindeentwicklung, in Ausbildungsvorgängen, bei Pastoralseminaren und caritativen Initiativen als Mitarbeiter tätig, und konnte selbst an vielfältigen Weiterbildungen und jährlich an Exerzitien teilnehmen, was mir sehr wichtig ist, um selbst immer wieder gut auftanken und dazulernen zu können.

Frauen und Männer, Kinder und an Jahren reiche, sehr erfahrene Menschen, Jugendliche und junge Erwachsene, Menschen in allen Lebensaltern und in ganz verschiedenen Situationen zähle ich zu meinen Vertrauten im Glauben und lerne gerne mit und von ihnen. Eine bunte Gemeinschaft macht das Leben und Christsein zu einem spannenden Unterwegssein. Das prägt auch jetzt die Tätigkeit hier in meinen neuen Aufgabenfeldern, so wie es das vielsagende Motto „miteinander unterwegs“ ausdrückt. Gerne knüpfe ich an die Gedanken meines Vorgängers an: Ein miteinander Unterwegssein, so hat es der erfahrene Seelsorger Franz Ofenböck auf seine Geschenktaschen drucken lassen, muss geist-voll sein, damit Menschen durch Gottes Kraft einander zum Blühen bringen können. Dieses aussagekräftige Bild kann uns immer wieder Impuls sein, einerseits das uns Aufgetragene tatkräftig zu verwirklichen, engagiert das uns Mögliche zu tun, das Miteinander phantasievoll offen zu halten für Menschen, die unterwegs sind auf der Suche und sich nach einem Miteinander sehnen, und andererseits gleichzeitig in großem Vertrauen, bei all dem Gott selbst wirken zu lassen. 

Der Herr segne und behüte uns, er lasse sein Angesicht über uns leuchten und sei uns gnädig, Der Herr wende sein Angesicht uns zu und schenke uns Heil (vgl. Num 6,24-26)!

Ernst Steindl